Wissenswertes zur Taufe

Wir freuen uns, dass Sie ihr Kind taufen lassen wollen und sich für eine
Taufe in unserer Kirchengemeinde interessieren! In der Taufe wird
sichtbar, was Gott uns Menschen durch seinen Sohn, Jesus Christus,
verspricht: Dass er uns Menschen liebt und uns sein ewiges Leben
schenkt. Dass er jeden Tag bei uns ist - auch über den Tod hinaus.
Damit wir gemeinsam eine schöne Feier gestalten können, haben wir ein
paar grundlegende Informationen für Sie zusammengestellt. So können
Sie sich gut auf die Taufe vorbereiten.

Die aufgeführten Informationen können sie auch hier in unserem PDF-Flyer nachlesen.

Der Taufgottesdienst

Momentan finden unsere Taufgottesdienste als
eigenständige Tauffeiern an je einem Sonntag im Monat um 14:30 statt. Bitte wenden Sie sich zur Terminvereinbarung an das Sekretariat. Dort erfahren Sie, an welchen Sonntagen Taufen möglich sind. Im Gottesdienst können auch Ihre eigenen Ideen eingebunden werden. Manche Paten haben tolle Ideen für Ihr Patenkind, die Oma will unbedingt ein kleines Gebet sprechen, oder einem schwirrt schon ein Lied durch den Kopf, das man gerne singen würde: Schreiben Sie solche Gestaltungsideen am besten vor dem Taufgespräch auf, dann kann gemeinsam besprochen werden, wie und ob ihre Vorstellungen verwirklicht werden können.

 

Die Taufpaten

Als ganz besondere Bezugspersonen darf Ihr Kind neben den
Eltern auch seine Paten kennenlernen. Sie sollen zwei und
können bis zu vier Taufpaten bestimmen. Die Taufpaten bezeugen, dass
die Taufe stattgefunden hat, und geben mit den Eltern zusammen den
christlichen Glauben an das Kind weiter. Daher sollen Paten einer
christlichen Kirche (ACK) angehören. Weil ihr Kind evangelisch getauft
wird, soll mindestens ein Pate einer evangelischen Kirche angehören.
Paten brauchen eine sogenannte „Patenbescheinigung“: Diese kann das
Pfarramt des Heimatsortes ausstellen. Darin steht, dass der Pate/die
Patin getauftes Kirchenmitglied ist. Wenn Sie unsicher sind, geeignete
Paten zu finden, sprechen Sie gerne unsere Pfarrerin an.

 

Die Tauffragen

Bei den Tauffragen stehen Sie vorne am Taufbecken. Als
Eltern und Paten antworten Sie stellvertretend für Ihr Kind.
Es gibt zwei Fragen. Bei der ersten Frage bekräftigen Sie, dass
Sie ihr Kind auf den Namen Gottes „des Vaters, und des Sohnes, und des
Heiligen Geistes“ taufen lassen wollen. Sie antworten auf diese Frage
gemeinsam: „Ja, ich will“. Bei der zweiten Frage geht es um die
Verantwortung, die mit der Taufe Ihres Kindes einhergeht. Sie werden
gefragt, ob Sie bereit sind, Ihr Kind im christlichen Glauben zu erziehen.
Auf diese Frage antworten Sie: „Ja, mit Gottes Hilfe.“

 

Die Taufhandlung

Ihr Kind wird auf den Namen Gottes, des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes, getauft. Dabei wird ihm/ihr
drei Mal ein wenig Wasser über den Kopf gegossen. Anschließend wird
Ihrem Kind der Segen Gottes zugesprochen. Denken Sie also (vor allem
im Winter) daran eine Kopfbedeckung mitzubringen.

 

Der Taufspruch

Der Taufspruch verdeutlicht die Zusage Gottes an ihr Kind. Er
wird Ihrem Kind an der Taufe mit auf den Weg gegeben. Bitte
teilen Sie den von Ihnen gewählten Taufspruch rechtzeitig mit (d.h.
spätestens eine Woche vor der Taufe). Gute Ideen finden Sie unter:
www.taufspruch.de. Hier können Sie sich in drei Schritten zu möglichen
Taufsprüchen durchklicken. Wir können Ihnen auch gerne eine Liste mit
möglichen Taufsprüchen zukommen lassen – fragen Sie im Pfarramt
nach.

 

Weiteres zur Organisation der Taufe

Stammbuch: Die Taufe kann ins Stammbuch eingetragen
werden. Dafür benötigen wir Ihr Stammbuch. Sie können es
im Pfarramt abgeben, oder beim Taufgespräch mitgeben.
Bitte haben Sie das Stammbuch auf jeden Fall zum Taufgespräch
griffbereit: Wir brauchen zur Taufanmeldung die Geburtsnummer Ihres
Kindes.
Taufkerze: Wenn Sie Ihr Kind mit einer Taufkerze an die Taufe erinnern
wollen, besorgen Sie diese bitte eigenständig.
Schmuck des Taufbeckens: Wenn Sie das Taufbecken, schmücken
wollen, halten Sie bitte Rücksprache mit unserer Mesnerin Katharina
Heinle. Sie ist für alle Fragen zuständig, die die Dekoration in der Kirche
betreffen.
Fotografieren und Filmen: Bitte achten Sie darauf, den Gottesdienst
nicht durch Foto- oder Video-aufnahmen zu stören – nach dem
Gottesdienst können gerne, und in entspannter Atmosphäre, Fotos aus
allen möglichen Perspektiven gemacht werden.